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10 Jahre Selbsthilfe – und Familientage – schon alles vorbei!!!

Angebote gab es für Schulen mit dem Projekt „Wer ist hier behindert?!“ Wir waren in der „Lise Meitner Schule“ in Strausberg und der „Berthold Brecht Schule “ in Seelow.
Mit den Schülern arbeiteten Teilnehmer aus den Selbsthilfegruppen (SHG) „Pflegende Angehörige / Demenz“, „Abstinent lebende Alkoholiker „, „Ängste und Depressionen“ , sowie Menschen mit Handicap, und Holger Kranz von der gGesellschaft zur Förderung des integrativen Sports mbH. Für die Schüler war es ein interessanter und anstrengender Tag. (nachfolgende Bilder lassen es erahnen).

Der Schulleiter der Lise Meitner Schule und auch die Schulleiterin der Berthold Brecht Schule äußerten ihre Wünsche nach mehr Informationen und einer Fortsetzung im nächsten Jahr. Ebenso sind die Angebote, Aktionen und Möglichkeiten der „Regionalen Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe“ (REKIS) weitestgehend unbekannt. Das soll sich ändern. Mit einer Informationsveranstaltung für die Lehrkräfte werden die REKIS und die SHG über ihre Arbeit und das Miteinander berichten.

Erstmalig konnte die REKIS mit Herrn Kranz ein Mobilitätstraining ,Schwerpunkt Rollstuhl, für Heil- und Sozialpädagogen anbieten. Die anfängliche Skepsis, ob und wie das wohl wird, verflog sehr schnell. Viel Spaß am Ausprobieren und selbst Erleben, ließen keine Zweifel zu, dass im nächsten Jahr eine Fortsetzung gewünscht wird.

Auch unsere Selbsthilfegruppen hatten ihre Veranstaltungen. Ein Besuch im „Roten Hof“ (Haustier- Hof), eine Zeitreise der REKIS von 1991 – 2019 „Wir blicken zurück und nach vorn“, die Ausstellung „Bewegt und mobil älter werden“  in der Stadtverwaltung, eine Gesprächsrunde mit Ines Diewitz von der Beratungsstelle Demenz, eine Informationsrunde zu neuen Maßnahmen des JobCenters, der Gesprächskreis des Rechtsanwalts Jens Mader zum Thema „Minirente- Altersarmut – was nun?“, die Pesto- Zubereitung und das Familienfest auf dem Aktivspielplatz.

Bilder vom Roten Hof:

Bilder aus der Stadtverwaltung:

…Ich glaube, dass jeder Teilnehmer aus den SHG etwas für sich finden konnte. Mit den Mai- Aktionen setzt die REKIS ein Zeichen den Menschen mit Handicap und der Barrierefreiheit mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Auch wir „Normalos“ profitieren davon. Ob Rollstuhl, Kinderwagen, Fahrrad oder Einkaufswagen – Rampen sind bequemer und einfacher als Treppen und wenn die jetzige Schülergeneration Architektur studiert, achten sie auf Barrierefreiheit, weil in der Schulzeit der Grundstein dafür – und für die „Junge Selbsthilfe“ gelegt wurden.