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Besuch im Stadtmuseum

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Besuch des Strausberger Stadtmuseums am 08. Mai 2018

Organisiert im Rahmen der Selbsthilfe- u. Familientage vom Sozialpark/Stadtmuseum trafen sich ca. 12 interessierte Teilnehmer um 14 Uhr vor dem Stadtmuseum. Wir waren per Auto, Straßenbahn oder Fahrrad angereist.

Eine Mitarbeiterin des Museums informierte uns über die Stadtentstehung anhand einer Miniaturdarstellung. Strausberg ist im Mittelalter entstanden. Die erste Ansiedlung erfolgte durch Fischer am See, deshalb noch heute der Fischerkietz. Auch die Klosterstraße und Ritterstraße (heute G.-Kurtze-Straße) gehören zu den ältesten Straßenzügen. Die Hauptverkehrsader zog sich von der Wriezener Straße bis zur Berliner Straße. Gebürtige Strausberger frischten ihre Erinnerungen an alte Straßennamen und Einrichtungen/Gaststätten auf. Das war für alle interessant und zum Teil erheiternd.

 

Insgesamt beträgt die Entfernung von Strausberg-Nord bis Bahnhof Strausberg ca. 7 km.Charakteristisch für Strausberg ist natürlich die Stadtmauer, die in den letzten Jahren restauriert wurde. Die Entstehung der Neubaugebiete begann erst in den 60iger Jahren.
Wir erfuhren auch die verschiedenen Standorte unseres Heimatmuseums, welches 1908 gegründet wurde – heute Stadtmuseum. Alte Fundstücke aus vorgeschichtlicher Zeit waren in modernen Vitrinen ausgestellt, z. B. 106 Silbermünzen aus den Jahren 1599 – 1647. Diese wurden 1985 vom Denkmalpfleger R. Barthel zufällig entdeckt.

Interessant waren auch die liebevoll gestalteten Ausstellungsräume mit den z. T. gespendeten Gegenständen aus vergangener Zeit, z. B. eine altertümliche Küche und ein sehr schön eingerichtetes Wohnzimmer. Viele von uns erkannten Dinge aus dem Leben von früher wieder – jeder mit eigener Erinnerung daran. In der oberen Etage war eine Fotoausstellung über Eindrücke/Momentaufnahmen aus dem Leben der DDR zu sehen. Nicht alles fand unsere Zustimmung. Weiterhin befindet sich im Obergeschoss die Museumsbibliothek mit Strausberger Zeitungen, Zeitschriften und Heimatkalender. Die Ausstattung der Räumlichkeiten wird demnächst um eine neuzeitliche Epoche erweitert, wir durften schon einmal die Schauvitrinen bestaunen.

Uns hat der Besuch sehr gefallen. So manche Kindheitserinnerung wurde geweckte. Viele von uns haben sich vorgenommen, wiederzukommen. 

Den Abschluss des heutigen Treffens bildete ein gemütlicher Kaffeeklatsch bei REKIS/Sozialpark.